Aktion zum Friedensfest

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Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden die Atombomben über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Der Kalte Krieg drohte zwischen 1949 und 1989 immer wieder mit einer atomaren Eskalation. Und heute?

Heute ist die atomare Rüstung sehr viel weiter entwickelt als noch im letzten Jahrhundert – auch wenn das Thema nicht allzu präsent in der medialen Berichterstattung ist.

In unserer Radiosendung „Klima und Frieden“ aus diesem Frühjahr haben wir schon erfahren, dass aktuell circa 20 Atomwaffen der USA in Deutschland stationiert sind. Diese Sprengköpfe, die in Büchel in Nordrhein-Westfalen lagern und im Ernstfall von deutschen Pilotinnen und Piloten geflogen werden würden, haben bis zu 13 Mal so viel Sprengkraft wie die Hiroshima-Bombe „Little Boy“. Es sprechen sich aber 83% der Deutschen dafür aus, dass die US-amerikanischen Atombomben aus Deutschland abgezogen werden. Das ist das Ergebnis einer im Juli veröffentlichten Greenpeace-Umfrage im Auftrag von Kantar (http://act.gp/2Dg82SMonline).

Deutschland soll Vorreiter werden für eine atomwaffenfreie Welt, indem die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet. Im Friedensmanifest von Greenpeace e.V. ist diese Forderung ein wichtiger Bestandteil.

Daher haben wir von Greenpeace Halle am letzten Sonntag, dem 9. August 2020, am Peißnitzhaus eine Aktion zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki veranstaltet. Wie ihr sehen könnt, bastelten wir Friedenstauben aus alten Zeitschriften. Außerdem konnten Passant*innen das Friedensmanifest unterschreiben und wir interessante Gespräche führen.

Die Bastelanleitung gibt es hier:

https://www.youtube.com/watch?v=a2pJImwj1WY

Das Friedensmanifest könnt ihr hier lesen und unterschreiben:

https://act.greenpeace.de/friedensmanifest

 

Ohne Frieden kein Klimaschutz – ohne Klimaschutz kein Frieden.

 

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