Fisch

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Fisch wird wegen seiner wertvollen Omega-3-Fettsäuren als gesundes Lebensmittel gepriesen. Im Jahr isst jeder Deutsche durchschnittlich ca. 16 kg davon, das ist etwas weniger als der Weltdurchschnitt. Alaska-Seelachs, Hering und Lachs zählen zu den Favoriten. In Deutschland wird der Großteil der verkauften Fische importiert. Lange Zeit galten die Fischbestände in den Weiten der Meere als unerschöpfliche Ressourcen. Doch seit industrielle Fangflotten die Weltmeere plündern, schrumpfen die Bestände dramatisch. Einer der schlimmsten Auswüchse der Fischerei ist der Beifang. In den riesigen Netzen verfangen sich neben den kommerziell verwertbaren Fischen auch andere Lebewesen, wie Jungfische, Vögel, Schildkröten und sogar Haie und Wale. Die zerstörerische Grundschleppnetz-Fischerei durchpflügt den Meeresboden, tötet Lebewesen und gefährdet empfindliche Ökosysteme wie Korallenriffe oder Tiefseeberge. Die Welternährungsorganisation FAO schätzt, weltweit 90 Prozent der Speisefischbestände bis an die Grenzen genutzt, überfischt oder erschöpft sind.

Siegel

Es gibt zwar mehrere Zertifizierungssysteme, wie z.B. den Marine Stewardship Council (MSC) aber keines der Siegel kann eine wirklich nachhaltige Fischereiwirtschaft garantieren.

Tu was

  • Iss weniger, aber dafür bewusster Fisch
  • Kaufe Fisch aus gesunden Beständen, der mit schonenden Methoden gefangen wurde
  • Nutze den Greenpeace-Fischratgeber, um zu erkennen, welchen Fisch du kaufen kannst

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