Müll

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Müll ist sehr vielseitig und bleibt in unterschiedlichsten Formen zurück. Wir beleuchten das Problem Plastiktüte genauer, begleiten drei Studentinnen beim Containern und sprechen mit einem Weltraummüllforscher über Menschengemachten Schrott im Orbit.

Kommt nicht in die Tüte - Das Problem Plastiktüte

Wenn man heute in Halle einkaufen geht, bekommt man fast nirgends mehr eine kostenlose Plastiktüte in die Hand gedrückt. Wem die paar Cent für eine Tüte nicht weh tun, der greift nach wie vor zur Plastik tüte. Und auch die Tüten für Obst und Gemüse sind nach wie vor stark verbreitet. Wer jetzt meint, das wird doch alles recycelt, liegt leider falsch, denn nur ca. 7 % aller Tüten werden tatsächlich wiederverwertet. Die Deutsche Umwelthilfe DUH will mit der Kampagne „Einweg-Plastik kommt nicht in die Tüte“ aufklären, und die verantwortlichen PolitikerInnen zum Handeln bringen. Radio Z sprach mit Thomas Fischer, Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft bei der Deutschen Umwelthilfe.

Mission: Containern - Undercover Lebensmittel retten

Einzelne Supermärkte bieten heute schon so genannte Fairteiler an, also Schränke, in denen abgelaufene aber noch gute Lebensmittel kostenlos mitgenommen werden. Bei Supermärkten, die das nicht tun, kann man beim Containern der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen. Dabei „rettet“ man Lebensmittel, die die Supermärkte nach Ladenschluss wegwerfen – und das, obwohl vieles von dem Essen noch völlig in Ordnung ist. Helene von Radio Lora in München hat drei Studentinnen beim Containern begleitet.

Weltraummüll

1957 wurde Sputnik als erster Satellit ins All geschickt und markiert den Beginn der Raumfahrt. Derzeit umkreisen Tausende intakte Satelliten die Erde und helfen bei der Wettervorhersage, der Telekommunikation, Navigation, Forschung oder Spionage. Doch 60 Jahre Raumfahrt haben Spuren hinterlassen und den Orbit zu einer regelrechten Müllhalde gemacht. Weltraummüll meint dabei nicht etwa Bananenschalen, die Astronauten aus ihrem Shuttle werfen. Wir haben uns mit Manuel Metz -  Weltraummüllforscher beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt - über das Problem Weltraummüll unterhalten und ihn als erstes gefragt, was genau alles unter Weltraummüll zählt.

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Grün hinterm Ohr
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